DKV vs. AO vs. R+V

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Moderator: Juliane Wellisch

Obz-Cafe
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DKV vs. AO vs. R+V

Beitragvon Obz-Cafe » 25. August 2009, 07:58

Hallo,

ich bin neu hier und würde mich über Unterstützung bei der Auswahl der richtigen PKV freuen. Zunächst einmal zur Ausgangssituation: Angestellter, männlich, 34 Jahre, Verheiratet (Frau ist Beamtin, 1 Kind geplant) und werde incl. 2009 die mittlerweile geforderten 3 Jahre über der BMG wieder zusammen haben und möchte zum 01.01.2010 in die Private Krankenvollversicherung. Pro und Contras sind abgewogen und die Entscheidung zu Gunsten der PKV ist gefallen. Habe meine Auswahl auf Top-Schutz Tarife eingegrenzt und mich von einem Krankenversicherungsmakler entsprechend beraten lassen. Aufgrund einer Vorerkrankung (leichter Bluthochdruck) wurde eine Ausschreibung für mich gemacht und alle Gesellschaften die beim Risikozuschlag übertrieben haben werden bei meiner Auswahl nicht mehr berücksichtigt. Daher bleiben nur noch die Alte Oldenburger, R+V und die DKV übrig.

Folgende Tarife stehen zur Auswahl:

DKV – VollMed M4-BR4, PVN, TC43/150, G25, R10
(Als Mitarbeiter eines Großen Konzerns, handelt es sich um einen Gruppentarif)

AO – A80/100 K 20 Z 100/80 ARK-E K S PVN KTV 6

R+V – AGIL premium 8 PPN TA6

Über die unterschiede der jeweiligen Tarife bin ich soweit im Bilde als auch über evtl. Probleme in der Praxis bedingt durch den Systemwechsel im Vergleich zur GKV, daher beschränke ich mich jetzt auf die Gesellschaften für sich selbst betrachtet.

Pro und Contras aus meiner Sicht der Dinge

DKV
Pro: Der Kontakt läuft zurzeit über unseren Konzernmakler und dieser macht momentan einen Kompetenten und unaufdringlichen Eindruck. Durch die stärke der Gruppe konnte ein weiterer RZ (Untersuchung im Schlaflabor ohne Therapie Relevanz) wegdiskutiert werden, somit fällt der RZ im Vergleich zu allen anderen Gesellschaften am niedrigsten aus, Größe der Gesellschaft, Garantierte BRE in Höhe von 1.260 €
Contra: Beitragsanpassungen der letzten Jahre, Hohe BRE zu lasten der Altersrückstellung???? Ist das so???

AO
Pro: Hoher Erfüllungsgrad bei den Leistungspunkten, Preis- Leistungsverhältnis, Zurückliegende Beitragsstabilität.
Contra: Kleine Gesellschaft, Ausgliederung der V.V.a.G. KV hin zur AG und nunmehr Zugehörigkeit zur VGH-Versicherungen, Eintarifwelt!!!!

R+V
Pro: Hoher Erfüllungsgrad bei den Leistungspunkten
Contra: Kleine Gesellschaft, sonst war nicht viel in Erfahrung zu bringen

Wie jeder möchte ich selbstverständlich die best möglichen Leistungen, zum günstigsten Preis und das auch noch bis zu meinem ausscheiden Beitragsstabil. Mir ist schon klar das es die wollmilchlegende Eiersau in der PKV nicht gibt und ein blick zurück und in die Glaskugel auch nicht ziel führend sein muss. Möchte allerdings aus den o. g. alternativen das für mich passendste herausfiltern.

Vielleicht habt Ihr einige Erfahrungen oder Anmerkungen die mich bei meiner Entscheidungsfindung unterstützen.

Vielen Dank im Voraus

Stefan

E.Kacmaz
Beiträge: 209
Registriert: 8. Mai 2007, 20:17

Re: DKV vs. AO vs. R+V

Beitragvon E.Kacmaz » 25. August 2009, 15:02

Obz-Cafe hat geschrieben:Hallo,

ich bin neu hier und würde mich über Unterstützung bei der Auswahl der richtigen PKV freuen. Zunächst einmal zur Ausgangssituation: Angestellter, männlich, 34 Jahre, Verheiratet (Frau ist Beamtin, 1 Kind geplant) und werde incl. 2009 die mittlerweile geforderten 3 Jahre über der BMG wieder zusammen haben und möchte zum 01.01.2010 in die Private Krankenvollversicherung. Pro und Contras sind abgewogen und die Entscheidung zu Gunsten der PKV ist gefallen. Habe meine Auswahl auf Top-Schutz Tarife eingegrenzt und mich von einem Krankenversicherungsmakler entsprechend beraten lassen. Aufgrund einer Vorerkrankung (leichter Bluthochdruck) wurde eine Ausschreibung für mich gemacht und alle Gesellschaften die beim Risikozuschlag übertrieben haben werden bei meiner Auswahl nicht mehr berücksichtigt. Daher bleiben nur noch die Alte Oldenburger, R+V und die DKV übrig.

Folgende Tarife stehen zur Auswahl:

DKV – VollMed M4-BR4, PVN, TC43/150, G25, R10
(Als Mitarbeiter eines Großen Konzerns, handelt es sich um einen Gruppentarif)

AO – A80/100 K 20 Z 100/80 ARK-E K S PVN KTV 6

R+V – AGIL premium 8 PPN TA6

Über die unterschiede der jeweiligen Tarife bin ich soweit im Bilde als auch über evtl. Probleme in der Praxis bedingt durch den Systemwechsel im Vergleich zur GKV, daher beschränke ich mich jetzt auf die Gesellschaften für sich selbst betrachtet.

Pro und Contras aus meiner Sicht der Dinge

DKV
Pro: Der Kontakt läuft zurzeit über unseren Konzernmakler und dieser macht momentan einen Kompetenten und unaufdringlichen Eindruck. Durch die stärke der Gruppe konnte ein weiterer RZ (Untersuchung im Schlaflabor ohne Therapie Relevanz) wegdiskutiert werden, somit fällt der RZ im Vergleich zu allen anderen Gesellschaften am niedrigsten aus, Größe der Gesellschaft, Garantierte BRE in Höhe von 1.260 €
Contra: Beitragsanpassungen der letzten Jahre, Hohe BRE zu lasten der Altersrückstellung???? Ist das so???

AO
Pro: Hoher Erfüllungsgrad bei den Leistungspunkten, Preis- Leistungsverhältnis, Zurückliegende Beitragsstabilität.
Contra: Kleine Gesellschaft, Ausgliederung der V.V.a.G. KV hin zur AG und nunmehr Zugehörigkeit zur VGH-Versicherungen, Eintarifwelt!!!!

R+V
Pro: Hoher Erfüllungsgrad bei den Leistungspunkten
Contra: Kleine Gesellschaft, sonst war nicht viel in Erfahrung zu bringen

Wie jeder möchte ich selbstverständlich die best möglichen Leistungen, zum günstigsten Preis und das auch noch bis zu meinem ausscheiden Beitragsstabil. Mir ist schon klar das es die wollmilchlegende Eiersau in der PKV nicht gibt und ein blick zurück und in die Glaskugel auch nicht ziel führend sein muss. Möchte allerdings aus den o. g. alternativen das für mich passendste herausfiltern.

Vielleicht habt Ihr einige Erfahrungen oder Anmerkungen die mich bei meiner Entscheidungsfindung unterstützen.

Vielen Dank im Voraus

Stefan


Hallo Stefan,

wir kennen Ihre Leistungspunkte nicht.
Wenn der Kollege einen guten Job gemacht hat, Sie sich bei Ihm wohlfühlen und er sich für Sie stark gemacht hat, folgen Sie seinem Rat, für den er haftet, falls er für Sie falsch eingekauft hat.

Es gibt Unterschiede in diesen Tarifen, so dass wir hier nichts sagen können und dürfen.

Grüße
Mit freundlichen Grüßen

Erdal Kacmaz
G&K Versicherungs- und Finanzmakler GbR
Kieler Str. 99
22769 Hamburg

e-Mail: erdal.kacmaz@gk-maklerservice.de

Yipselys
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Beitragvon Yipselys » 25. August 2009, 19:51

Hallo,

mein Rat ist, daß die Höhe von Risikozuschlägen kein Kriterium gegen einen Versicherer zu sein sollte.
Das zeigt eigentlich nur, daß die Tarife relaistisch kalkuliert und gepflegt werden.
Ich empfehle weiter die Debeka, LVM und die AOL in den Vergleich einzubeziehen.
Diese werden von den Maklern nicht angeboten, da diese keine Courtagen-Vereinbarungen treffen, sondern auf eigene Vertriebs-und Servicenetze setzen.
Mit "Haftung von Maklern" von Maklern für Falschberatung wäre ich vorsichtig, da diese teilweise äußerst begrenzt ist.
Gruss
Ernst

Sven-Hennig
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Beitragvon Sven-Hennig » 25. August 2009, 20:05

Hallo Stefan,

das sehe ich wie der Kollege auch schon.

Wenn sich der Berater für Sie eingesetzt hat, so sollten Sie es auch bei Ihm abschließen, immer dann wenn Sie ein Gutes Gefühl haben und hatten.

Anscheinend sind aber nicht alle Punkte besprochen worden, oder noch keine konkrete Empfehlung gegeben? (ich meine weil noch keine Entscheidung getroffen ist)

Wie gesagt, da wir Ihre Leistungsanforderungen (Link) nicht kennen und ich nicht beurteilen kann ob alle Kriterien die wichtig und relevant sind auch besprochen wurden, kann und will ich Ihnen hier keinen Tipp zu dem einen oder anderen Tarif geben.

Zu bedenken sind unter anderem Fragen wie:

- Sind Sie beruflich oder privat länger im Ausland oder wollen Ihren Wohnsitz dorthin verlegen?

- Wissen Sie was das Primärarzt-/Hausarztprinzip ist und wollen Sie das?

- Können Sie sich unter „gemischte Anstalten“ etwas vorstellen und wie soll der Versicherungsschutz dort aussehen?

- Wollen Sie einmal Kinder? Wie sieht die private und berufliche Zukunftsplanung aus? (weiterführende Informationen im Downloadbereich)

- Was wissen Sie über Reha-/Kur/Anschlussheilbehandlungen? Sind Sie in der gesetzlichen Rentenversicherung (pflicht-)versichert?

- Kennen Sie die finanziellen Folgen bei Hilfsmitteln? Kennen Sie den Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Katalogen?

- Welche Absicherung wünschen Sie bei Heilmitteln?

- Wie wichtig ist Psychotherapie?

- Kennen Sie Preisverzeichnisse bei Zahnbehandlungen?

- Wie sind die Regelungen zur Angemessenheit von Rechnungsbeträgen?

- Wollen Sie den Arzt/das Krankenhaus in Deutschland/im Ausland gezielt aufsuchen können?

- Kennen Sie das Risiko des Geltungsbereiches? Wann und wo endet der Versicherungsschutz?

- Können/wollen Sie auch mit Einschränkungen leben, die Sie schlechter stellen als in der gesetzlichen Krankenkasse?

Ehrlich gesagt weiss ich aber nicht, welche Kriterien zu Grunde lagen, das genau diese drei Tarife als "vergleichbar" übrig blieben. Diese sind es meines Erachtens nämlich nicht. Die Tarife haben einen gänzlich unterschiedlichen Aufbau und sind auch vom Alter, der Struktur und dergleichen nicht zu vergleichen.

Bei Tarifen mit garantierter Beitragsrückerstattung sollten Sie auch die Entwicklung und die zukünftige Planung besprechen. Weiterhin denken Sie über die folgenden Kriterien einfach nach und überlegen ob diese (neben weiteren) auch besprochen wurden.

Nur weil ein Anbieter einen geringeren Zuschlag nimmt heißt das nicht das dieser nun besser ist, eher anders herum. So wie es bei Ihnen geschieht passiert es dann oft auch bei anderen Kunden und das ist wiederum schlecht für den Bestand.

Alles in Allem schauen Sie sich zunächst die Bedingungen nochmals an, diese unterscheiden sich in verschiedenen Punkten elementar und machen die Tarife nicht direkt vergleichbar.

Gruß
Sven Hennig
-Spezialmakler für PKV und BU-
hennig@online-pkv.de

Tel. 03838 30 75 33
http://www.online-pkv.de

Gesetzliche Pflichtinformationen

Roland Gutsch
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Beitragvon Roland Gutsch » 25. August 2009, 21:34

Hallo Stefan,

was die Kollegen Kacmaz und Hennig geschrieben haben, kann ich nur nachhaltig unterstützen.

Prüfen Sie einfach noch einmal, ob die genanten Fragen von Ihrem Ansprechpartner zufriedenstellend beantwortet wurden. Da jedoch drei so unterschiedliche Ergebnisse herausgekommen sind, kann ich mir vorstellen, dass dies zumindest twilweise nicht der Fall ist.

Zu den Kommentar von Herrn Ypselis ist zu sagen, dass er in diversen Foren versucht "seine" Debeka in gutes Licht zu rücken, nicht immer mit sachlich richtigen Argumenten. Welches Interesse dahinter steckt, ist nicht ersichtlich.

Die hier gestellte Frage, ob er mehr mit der Debeka zu tun hat, als lediglich dort versichert zu sein, hat er leider nicht beantwortet.

Mit "Haftung von Maklern" von Maklern für Falschberatung wäre ich vorsichtig, da diese teilweise äußerst begrenzt ist.


Die gesetzlich vorgeschriebene MINDEST-Summe für die Haftpflichtversicherung eines Maklers beträgt 1Mio EURO.

Freundliche Grüße
In der PKV heißt "billig" immer: lückenhafte Leistung!
Prüfen Sie das "Kleingedruckte"!
_________________
Roland Gutsch - Gutsch GmbH
Spezialmakler PKV - BU - AV
Tel: (02254) 8310-0
Email: info@gutsch-gmbh.de
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Roland Gutsch
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Beitragvon Roland Gutsch » 25. August 2009, 21:42

Sorry, korrigiere mich

Mindestdeckung beträgt 1,13 Mio EURO
In der PKV heißt "billig" immer: lückenhafte Leistung!
Prüfen Sie das "Kleingedruckte"!
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E.Kacmaz
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Beitragvon E.Kacmaz » 25. August 2009, 21:43

Yipselys hat geschrieben:Hallo,

mein Rat ist, daß die Höhe von Risikozuschlägen kein Kriterium gegen einen Versicherer zu sein sollte.
Das zeigt eigentlich nur, daß die Tarife relaistisch kalkuliert und gepflegt werden.
Ich empfehle weiter die Debeka, LVM und die AOL in den Vergleich einzubeziehen.
Diese werden von den Maklern nicht angeboten, da diese keine Courtagen-Vereinbarungen treffen, sondern auf eigene Vertriebs-und Servicenetze setzen.
Mit "Haftung von Maklern" von Maklern für Falschberatung wäre ich vorsichtig, da diese teilweise äußerst begrenzt ist.
Gruss
Ernst


Abgesehen davon, dass die AOL mit Maklern zusammenarbeitet und auch Courtagen zahlt und die Debeka und die LVM diese auch Ihrem eigenen Aussendienst diese zukommen lassen, frage ich mich gerade, ob das allen Ernstes eine Basis für die Auswahl des Versicherers sein kann.
Sie haben die HUK vergessen... und die DEVK und die...

Leute gibts...
Mit freundlichen Grüßen

Erdal Kacmaz
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Obz-Cafe
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Beitragvon Obz-Cafe » 26. August 2009, 12:31

Hallo zusammen

zunächst einmal, stellvertretend an alle, vielen Dank für eure Resonanz.

Sven-Hennig hat geschrieben:Hallo Stefan,

das sehe ich wie der Kollege auch schon.

Wenn sich der Berater für Sie eingesetzt hat, so sollten Sie es auch bei Ihm abschließen, immer dann wenn Sie ein Gutes Gefühl haben und hatten.

Anscheinend sind aber nicht alle Punkte besprochen worden, oder noch keine konkrete Empfehlung gegeben? (ich meine weil noch keine Entscheidung getroffen ist)

Wie gesagt, da wir Ihre Leistungsanforderungen (Link) nicht kennen und ich nicht beurteilen kann ob alle Kriterien die wichtig und relevant sind auch besprochen wurden, kann und will ich Ihnen hier keinen Tipp zu dem einen oder anderen Tarif geben.

Zu bedenken sind unter anderem Fragen wie:

- Sind Sie beruflich oder privat länger im Ausland oder wollen Ihren Wohnsitz dorthin verlegen?
Ja, Beruflich, aber max. 2 Wochen am Stück, Verlagerung Nein
- Wissen Sie was das Primärarzt-/Hausarztprinzip ist und wollen Sie das?
Ja, kommt für mich nicht in Frage
- Können Sie sich unter „gemischte Anstalten“ etwas vorstellen und wie soll der Versicherungsschutz dort aussehen?
Ja, mit einer notwendigen vorherigen Leistungszusage der Versicherung kann ich leben
- Wollen Sie einmal Kinder? Wie sieht die private und berufliche Zukunftsplanung aus? (weiterführende Informationen im Downloadbereich)
Ja, Frau ist Beihilfeberechtigt und private und berufliche Zukunftsplanung ist berücksichtigt
- Was wissen Sie über Reha-/Kur/Anschlussheilbehandlungen? Sind Sie in der gesetzlichen Rentenversicherung (pflicht-)versichert?
Nein, jedoch ab 2010 über allg. BMG und Wechsel in PKV ab 01.01.2010
- Kennen Sie die finanziellen Folgen bei Hilfsmitteln? Kennen Sie den Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Katalogen?
Ja, z.B. offen ~ AOL / geschlossen ~ DKV, habe andere Prioritäten
- Welche Absicherung wünschen Sie bei Heilmitteln?
Sie beziehen sich sicherlich auf Beschränkungen der Bezugsart und Nährmittel bei schweren Erkrankungen, Pro AOL
- Wie wichtig ist Psychotherapie?
Aus jetziger Sicht nicht, aber vor einem z. B. Burnout-Syndrom ist niemand gefeit
- Kennen Sie Preisverzeichnisse bei Zahnbehandlungen?
Ja
- Wie sind die Regelungen zur Angemessenheit von Rechnungsbeträgen?
Dies scheint sich aus der persönlichen Erfahrung und Praxis zu ergeben, dies ist aus meiner Sicht keiner AVB zu entnehmen
- Wollen Sie den Arzt/das Krankenhaus in Deutschland/im Ausland gezielt aufsuchen können?
Weis nicht, wäre ein Vorteil für die R+V
- Kennen Sie das Risiko des Geltungsbereiches? Wann und wo endet der Versicherungsschutz?
Es wird nur im Rahmen dessen geleistet was ich auch Versichert habe
- Können/wollen Sie auch mit Einschränkungen leben, die Sie schlechter stellen als in der gesetzlichen Krankenkasse?
Nein, worauf bezieht sich das?

Ehrlich gesagt weiss ich aber nicht, welche Kriterien zu Grunde lagen, das genau diese drei Tarife als "vergleichbar" übrig blieben. Diese sind es meines Erachtens nämlich nicht. Die Tarife haben einen gänzlich unterschiedlichen Aufbau und sind auch vom Alter, der Struktur und dergleichen nicht zu vergleichen.
Aus meiner Sicht ist kaum ein Tarif 1:1 vergkleichbar

Bei Tarifen mit garantierter Beitragsrückerstattung sollten Sie auch die Entwicklung und die zukünftige Planung besprechen. Weiterhin denken Sie über die folgenden Kriterien einfach nach und überlegen ob diese (neben weiteren) auch besprochen wurden.

Nur weil ein Anbieter einen geringeren Zuschlag nimmt heißt das nicht das dieser nun besser ist, eher anders herum. So wie es bei Ihnen geschieht passiert es dann oft auch bei anderen Kunden und das ist wiederum schlecht für den Bestand.
Leider kann ich Ihrer Argumentation nicht folgen, Sie haben sicherlich nicht ganz unrecht das eine Restriktive Annahmepolitik langfristig nachhaltiger ist, jedoch bin ich nicht bereit 50-70%ige RZ für eine Untersuchung ohne Therapierelevanz (Meine Frau hat mich zur Wahrung ihrer nächtlichen Ruhe ins Schlaflabor geschickt) hinzunehmen und ich sage Ihnen auch warum. Beispielsweise die DKV, in den BestMed Tarifen hatte ich einen RZ in o. g. Höhe, da die Risikoprüfung Computerbasiert ist, und im Gegensatz dazu bei VollMed, individuell durch einen Risikoprüfer, der RZ lediglich für einen leicht Erhöhten Blutdruck in Höhe von 30 € erhoben wird. Es bedarf schon einiger BAP um die Differenz von 150-200€ wett zu machen

Alles in Allem schauen Sie sich zunächst die Bedingungen nochmals an, diese unterscheiden sich in verschiedenen Punkten elementar und machen die Tarife nicht direkt vergleichbar.

Gruß


Gruß

Stefan

Cre-In-Phan
Beiträge: 5671
Registriert: 16. September 2004, 18:54
Wohnort: London

Beitragvon Cre-In-Phan » 29. August 2009, 22:50

Ich schau ja immer mal wieder vorbei! Dazu muss ich aber etwas sagen!

Hier ist der neidrigere RZ bei einem hochwertigen Versicherungsschutz ausschlaggebend.

versicherungsmedizinische Zuschläge unterliegen ja der BAP - aber ohne Limitierung!

Der höhere RZ bei anderen Gesellschaften führt zu überproportionalen Anpassungen in der Zukunft!

Die Annahmepolitik GV ist kein kriterium, sondern die Annahmepolitik an sich!
Bei GV wird über die Zugänge kompensiert!

Zur Courtage - die ist in GV auch reduziert, also noch niedriger als AO!!

Klasse finde ich sowieso Beiträge, in den u.a. auf AOL vwerwiesen wird, weil Makler die nicht vermitteln, obwohl dieAOL bereits genannt war! Nachhaltiger kann man Ahnungslosigkeit auf allerhöchstem Niveau nicht mehr dokumentieren!!!

Zum Thema garantierte BRE und AR Zuführung - keine Auswirkung! Das wäre ein Argument gegen die Debeka, die im erheblichen Umfang Mittel aus der e.a. RfB für Barausschüttung verwendet und nicht als Limitierungsmittel!

Die Zuführung zur AR an sich, also neben den Limitierungsmitteln, ist kalkuliert und bei Vollmed über dem Marktdurchschnitt!

Hilfsmittelkatalog VollMed ist übrigens bedingt offen mit Management, AOL ist auch nur bedingt offen!!

DKV ist hier die richtige Wahl!

P.S.: Behandlungskosten im Zusammenhang mit beruflich bedingte Auslandsaufenthalte sind vom AG zu erstatten!!

P.P.S.: SH - folgende Fragen habe ich nicht verstanden?

Zu bedenken sind unter anderem Fragen wie:

- Sind Sie beruflich oder privat länger im Ausland oder wollen Ihren Wohnsitz dorthin verlegen?

Erläuterung: § 17 Leistungen bei Beschäftigung im Ausland
(1) Mitglieder, die im Ausland beschäftigt sind und während dieser Beschäftigung erkranken, erhalten die ihnen nach diesem Kapitel und nach den Vorschriften des Zweiten Abschnitts des Zweiten Buches der Reichsversicherungsordnung zustehenden Leistungen von ihrem Arbeitgeber. Satz 1 gilt entsprechend für die nach § 10 versicherten Familienangehörigen, soweit sie das Mitglied für die Zeit dieser Beschäftigung begleiten oder besuchen.
(2) Die Krankenkasse hat dem Arbeitgeber die ihm nach Absatz 1 entstandenen Kosten bis zu der Höhe zu erstatten, in der sie ihr im Inland entstanden wären.
(3) Die zuständige Krankenkasse hat dem Reeder die Aufwendungen zu erstatten, die ihm nach § 48 Abs. 2 des Seemannsgesetzes entstanden sind.

- Wissen Sie was das Primärarzt-/Hausarztprinzip ist und wollen Sie das?

Ist das bei der Auswahl der produkte relevant?

- Was wissen Sie über Reha-/Kur/Anschlussheilbehandlungen? Sind Sie in der gesetzlichen Rentenversicherung (pflicht-)versichert?

Angestellter, männlich, 34 Jahre, Verheiratet (Frau ist Beamtin, 1 Kind geplant) - Da muss man auch die Frage mit der Familienplanung hinterfragen!

- Wie wichtig ist Psychotherapie?

Immer dann wichtig,. wenn man krank ist - Frage wäre - wie ist es abgesichert??

- Kennen Sie Preisverzeichnisse bei Zahnbehandlungen?

Hat einer der Tarife eine solche Preisliste?

- Wie sind die Regelungen zur Angemessenheit von Rechnungsbeträgen?

O.K. - da würde ich gerne Wissen ob es seit dem 01.01.2009 wirklich relevante Abweichungen gibt!

- Wollen Sie den Arzt/das Krankenhaus in Deutschland/im Ausland gezielt aufsuchen können?

Definiere Ausland!

- Können/wollen Sie auch mit Einschränkungen leben, die Sie schlechter stellen als in der gesetzlichen Krankenkasse?

Dazu hätte ich dann gerne Spezifikationen und details - insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Kosten bzw. der Erstattung der Kasse unter Berücksichtigung von Zuzahlungen!!!
Die PKV ist anders - und sieht bestimmte Leistungen regelmäßig nicht vor!! Soziotherapie! Familienversicherung! etc.

Is aber nur KilleKille! Fragen sollte man m. E. nicht nur kopieren, sondern individualisieren!!
Thorulf Müller
derKVProfi / Journalist
VersSulting / Versicherungsberatung Impressum
th.mueller@derKVProfi.de
Kassel/London/Vilnius

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